Knapp 10’000 Kinder laufen ihre Extrameile – Saison mit Rekordbeteiligung

Mit einem ausgebuchten Finalevent im Zürcher Stadion Letzigrund ist die Weltklasse Zürich Extrameile 2025 zu Ende gegangen. 2500 Schulkinder aus vier Kantonen absolvierten am Dienstag ihre Meile im traditionsreichen Leichtathletikstadion – und setzten damit den Schlusspunkt unter eine Saison, die neue Massstäbe gesetzt hat. Insgesamt beteiligten sich in diesem Jahr nahezu 10’000 Kinder aus vierzehn deutschsprachigen Kantonen an der Weltklasse Zürich Extrameile – so viele wie nie zuvor.
Die Weltklasse Zürich Extrameile brachte 2025 eine Rekordzahl an Kindern in Bewegung. Die fünf regional verankerten Abschlussevents führten das Projekt in neue Regionen und machten die Begeisterung für Ausdauer und spielerisches Training unmittelbar erlebbar.
Vier Standorte, viele Highlights – und neue Partner an Bord
Die Weltklasse Zürich Extrameile machte 2025 an vier ganz unterschiedlichen Orten Halt – und begeisterte Kinder, Lehrpersonen und Partner gleichermassen. In Zürich liefen die Schulklassen ihre Meile im Stadion Letzigrund, wo sonst internationale Leichtathletik-Stars starten. In Baselland führte die Strecke durch den weitläufigen Park im Grünen, vorbei an Naturspielplätzen und dem grössten Dinosaurier der Schweiz.
In Thun verwandelte sich erstmals die Stockhorn Arena in eine Laufarena für Kinder – möglich wurde dies dank der Zusammenarbeit mit dem FC Thun, der das Projekt unterstützte. Und in Luzern wurde im Verkehrshaus der Schweiz die Meile in eine interaktive Entdeckungsreise durch die Welt von Mobilität und Technologie eingebettet.
Überall sorgten die besonderen Schauplätze und engagierten Partner dafür, dass die Kinder ihre Meile (1609 Meter) nicht nur liefen, sondern als unvergessliches Erlebnis in Erinnerung behalten – und damit nachhaltig für mehr Bewegung und Freude am Sport gewonnen werden konnten.
Mehr als ein Lauftag – über 60’000 Ausdauertrainings initiiert
Die Weltklasse Zürich Extrameile ist weit mehr als ein einzelner Sporttag. Jede teilnehmende Schulklasse bereitete am Anfang wie am Ende eine Meile und absolviert zwischen fünf bis acht spielerische Ausdauertrainings im Rahmen des Sportunterrichts. Insgesamt ergibt dies bei fast 10’000 teilnehmenden Kindern mindestes 60’000 absolvierte Trainings, in denen spielerisch Ausdauerkompetenz vermittelt wurde – ganz im Sinne des Lehrplans 21.
Im Zentrum steht nicht die Zeit oder der Wettkampf, sondern Selbsteinschätzung, Selbstreflexion und persönliche Fortschritte. Das sogenannte Extrameilen-Büchlein begleitet die Kinder durch die Projektwochen und macht individuelle Fortschritte sichtbar.
Sport verbindet – auch über die Leichtathletik hinaus
Die Zusammenarbeit mit regionalen Partnern wie dem Verkehrshaus Luzern und dem FC Thun stärkt die Verankerung des Projekts in den Regionen und bringt die Begeisterung direkt zu den Kindern vor Ort.
«Die strahlenden Gesichter der Kinder im Ziel und das begeisterte Feedback der Lehrpersonen sind für uns die grösste Motivation», sagt Co-Meeting Director Christoph Joho. «Mit der Extrameile wollen wir die Freude an Bewegung fördern und die Ausdauerfähigkeit der Kinder stärken. Durch viele positive Erlebnisse möchten wir erreichen, dass die Kinder Lust auf mehr bekommen und erleben, wie sie sich durch das Projekt physisch und mental weiterentwickeln können.»
