Weltklasse Zürich positioniert sich gegen die SRG-Halbierungsinitiative

Teil der Kampagne des Schweizer Sports: Nein zur SRG-Halbierungsinitiative

Weltklasse Zürich bezieht klar Stellung gegen die SRG-Halbierungsinitiative. Gemeinsam mit dem Schweizer Sport setzt sich das internationale Leichtathletik-Meeting für eine starke, vielfältige und landesweit zugängliche Sportberichterstattung ein – und warnt vor den weitreichenden Folgen einer Halbierung des Service Public für Sport, Nachwuchs und Gesellschaft.

Die SRG überträgt jährlich durchschnittlich rund 9’000 Stunden Live-Sport im Fernsehen, im Radio und via Livestream – in allen Landessprachen und für alle Regionen. Über die Hälfte dieser Sendezeit entfällt auf Sportarten ausserhalb des medialen Rampenlichts. Diese einzigartige Breite würde bei einer Annahme der Initiative massiv eingeschränkt.

Für den Sport im Allgemeinen und für Weltklasse Zürich im Speziellen steht viel auf dem Spiel. Als internationaler Leichtathletik-Grossanlass ist das Meeting auf eine starke mediale Präsenz angewiesen – nicht nur für die Veranstaltung selbst, sondern für die gesamte Entwicklung der Sportart in der Schweiz.

Felix Frei, Präsident Verein für Grossveranstaltung des Leichtathletik-Club Zürich, erklärt: «Sport stärkt unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt auf allen Ebenen. Der Service Public sorgt dafür, dass Erfolge, Emotionen und gemeinschaftliche Momente sichtbar bleiben – über alle Sportarten hinweg. Wenn wir 9’300 Stunden Live-Sport pro Jahr aufs Spiel setzen, verlieren als erste gerade jene Disziplinen ihre Präsenz, die unsere Vielfalt ausmachen.»

Besonders betroffen wäre auch der Nachwuchs. Die mediale Begleitung durch die SRG schafft Vorbilder, Reichweite und Perspektiven – von den ersten Wettkämpfen bis zur internationalen Bühne. Christoph Joho, Co-Meeting Director von Weltklasse Zürich, unterstreicht dies: «Innovation und Emotion brauchen Sichtbarkeit. Unsere Leichtathletik-Talente wachsen vom UBS Kids Cup bis zur grossen Bühne von Weltklasse Zürich. Damit die Stars von morgen nicht nur träumen, sondern ihre Vorbilder live erleben, brauchen wir starke Bühnen. Genau deshalb stimme ich Nein zur Halbierungsinitiative.»

Die SRG ist zudem nicht nur offizieller Übertragungspartner (Host Broadcaster), sondern produziert jährlich über 100 nationale Sportevents und Meisterschaften mit hoher technischer und journalistischer Qualität. Diese Kompetenz ist ein entscheidender Standortfaktor für internationale Grossanlässe in der Schweiz.

Weltklasse Zürich schliesst sich deshalb der klaren Haltung des Schweizer Sports an: Die SRG-Halbierungsinitiative gefährdet die Sichtbarkeit, die Vielfalt und die Zukunft des Schweizer Sports. Am 8. März 2026 geht es nicht um eine abstrakte Gebührendiskussion, sondern um die Zukunft von Sport, Nachwuchs und gesellschaftlichem Zusammenhalt.

Weitere Informationen dazu gibt es hier.

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